Satzung

§ 1 Name und Sitz

  1. Der Verein führt den Namen „Deutsche-Whitehead-Gesellschaft“ mit dem Zusatz „e. V.“ nach Eintragung. Der Verein beantragt in das Vereinsregister eingetragen zu werden.
  2. Der Sitz des Vereins ist Düsseldorf.

§ 2 Aufgaben und Zweck

  1. Die Gesellschaft zentriert sich in ihren Forschungsanliegen um das Denken von Alfred North Whitehead in seiner ganzen Breite. Dieses soll sowohl in seiner systematischen wie historischen Bedeutung zur Geltung gebracht werden. Ebenfalls soll Whiteheads Denken im Dialog mit anderen philosophischen Traditionen konturiert werden. Nicht zuletzt soll das Prozessdenken in seiner interdisziplinären Relevanz zur Geltung kommen. Die programmatische Leitlinie der Gesellschaft soll ein und dogmatischer Umgang und Perspektiven eröffnender Zugang mit der Philosophie von Alfred North Whitehead sein. Die Prozessphilosophie in Nachfolge von Whitehead soll im deutschsprachigen Rezeptionsraum vertieft und gefördert werden. Der Verein verwirklicht den Vereinszweck hauptsächlich durch die Durchführung und Unterstützung nationaler, internationaler und interdisziplinärer Veranstaltungen (Symposien, Konferenzen, Workshops, Seminare u. ä.) sowie anderer wissenschaftlicher Aktivitäten (Publikationen in Buch- und Zeitschriftenform, wissenschaftliche Vortrags- und Informationsreisen, einzelne Forschungsprojekte und –
    programme u. ä.).
  2. Der Verein wird in der Verwirklichung des Vereinszwecks die Zusammenarbeit mit deutschen und internationalen, insbesondere europäischen Institutionen
    suchen, die im Sinne des Vereinszwecks tätig sind und die Projekte und Veranstaltungen des Vereins gemeinsam fördern.

§ 3 Gemeinnützigkeit

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
  2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§ 4 Mitgliedschaft

  1. Natürliche und juristische Personen können ordentliche Mitglieder des Vereins werden.
  2. Ordentliche Mitglieder wirken an der Erfüllung des Vereinszwecks mit.
  3. Natürliche und juristische Personen können fördernde Mitglieder werden.
  4. Fördernde Mitglieder unterstützen den Verein durch einen erhöhten materiellen Beitrag. Näheres regelt §8, Absatz 1.
  5. Die ordentliche oder fördernde Mitgliedschaft wird durch eine schriftliche Beitrittserklärung erworben, über deren Annahme der Vorstand mit Mehrheit entscheidet.
  6. Die Mitgliedschaft endet durch Tod oder Erlöschen der juristischen Person, Austrittserklärung oder Ausschluss. Der Austritt ist nur zum Ende eines jeden Jahres mit dreimonatiger Frist durch schriftliche Erklärung an den Vorstand möglich.
  7. Ein Mitglied kann durch Beschluss der Mehrheit des Vorstandes ausgeschlossen werden, wenn es a) gegen die Bestimmungen der Satzungen verstößt oder b) das Ansehen des Vereins oder eines seiner Organe schädigt. Der Ausschluss kann von der Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Mitglieder aufgehoben werden.
  8. Mit dem Ausscheiden aus dem Verein erlöschen alle Ansprüche gegenüber dem Vereinsvermögen.

§ 5 Organe und Einrichtungen

  1. (er Mitgliederversammlung (im Folgenden auch MV) gehören alle Mitglieder des Vereins an. Jedes Mitglied kann sich durch ein anderes Mitglied durch schriftliche Vollmacht vertreten lassen.
  2. Eine ordentliche Mitgliederversammlung kann anlässlich einer der Veranstaltungen des Vereins am Ort der Veranstaltung stattfinden. Eine MV sollte spätestens alle vier Jahre stattfinden.
  3. Die Mitgliederversammlung wird auf Beschluss des Vorstandes mit einer Frist von vier Wochen einberufen. Die MV ist ordnungsgemäß einberufen, wenn nach dem Beschluss des Vorstandes an die Mitglieder die Einladung und Tagesordnung zur MV gesandt wurde. Über die Behandlung von Ergänzungsanträgen zur Tagesordnung entscheidet die MV mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Mitglieder.
  4. Die Mitgliederversammlung kann mit Zweidrittelmehrheit bestimmte einzelne Aufgaben an sich ziehen. Die MV hat die folgenden Aufgaben:
    a) Entgegennahme des Tätigkeits- und des Kassenberichts
    b) Entlastung des Vorstandes
    c) Wahl eines Vorstandes
    d) Festsetzung der Mitgliedsbeiträge
    e) Satzungsänderung und Auflösung des Vereins.
  5. Eine ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
  6. Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit. Zur Änderung der Satzung und zur Auflösung des Vereins ist eine Zweidrittelmehrheit der ordentlichen Mitglieder des Vereins erforderlich. Alle Satzungsänderungen der MV können durch die einfache Mehrheit der schriftlichen Erklärungen aller Mitglieder.